Schwarzbach-Quartier in Ratingen wächst weiter

Aus Brachfläche wird Büroviertel

Ratingen, 20. Juli 2018. Endlich ist es soweit! Die Entwicklung des Ratinger Schwarzbach Quartiers geht in die nächste Phase. Die Stadt Ratingen hat grünes Licht für den Bau eines Bürogebäudes an der Balcke-Dürr-Allee gegeben. Der viergeschossige Neubau entsteht auf einem 7.800 Quadratmeter großen Grundstück und bietet seinen künftigen Nutzern rund 19.000 Quadratmeter Mietfläche sowie eine zweieinhalbgeschossige Tiefgarage mit 450 Stellplätzen. „Wir freuen uns sehr, dass dieser exzellente Standort weiterentwickelt werden kann. Das einstige Industrieareal sechs Minuten vom Düsseldorfer Flughafen entfernt wächst somit Schritt für Schritt zu einem modernen Büroquartier für Nutzer aus allen Wirtschaftszweigen heran“, sagt Martin Becker, Teamleiter Bürovermietung bei Jones Lang Lasalle (JLL) in Düsseldorf. Der internationale Immobilienberater ist vom Grundstückseigentümer, dem britischen Infrastruktur- und Immobilien-Investor InfraRed Capital Partners, exklusiv mit der Vermarktung des Schwarzbach-Quartiers beauftragt. Das Unternehmen CUBE Real Estate aus Leverkusen setzt die Maßnahmen als Service-Developer für InfraRed um. Verantwortlich für den städtebaulichen Masterplan wie auch die Architektur der ersten beiden Hochbauten – das Bürogebäude sowie ein Hotel – ist das renommierte Düsseldorfer Architekturbüro HPP.

 Perfekte Anbindung – niedrige Gewerbesteuer – prominente Nachbarn

Insgesamt sollen auf dem 40.000 Quadratmeter großen Areal rund 100.000 Quadratmeter Nutzfläche entstehen. Damit zählt das Schwarzbach Quartier zu einem der wenigen großen Entwicklungsflächen in Deutschland, die einen internationalen Flughafen direkt vor der Türe hat. Ziele wie Amsterdam, London, Paris, Frankfurt, München und Hamburg sind von dort aus in lediglich 60 Flugminuten erreichbar. Auch die Auto- und Schienenanbindung sind perfekt. So ist das Düsseldorfer Stadtzentrum nur 14 Kilometer entfernt und über die nahen Autobahnen A 44, A 52 und A 3 sowie die fußläufig erreichbare S-Bahn-Station Ratingen-Ost innerhalb weniger Minuten erreichbar. „In Kombination mit der niedrigen Gewerbesteuer wird das neue Quartier vor den Toren Düsseldorfs zum perfekten Unternehmensstandort“, hebt JLL-Vermarkter Becker hervor. Als weitere Standortvorteile nennt Becker die prominente Nachbarschaft mit Namen wie Esprit, DKV, Spie, Capgemini, Computacenter oder Regus, die Synergieeffekte und wertvolle Netzwerke ermöglichen.

 Auch die Infrastruktur der direkten Umgebung bietet Unternehmen und ihren Mitarbeitern beste Voraussetzungen für die Zeit abseits des Büroalltages – vom Coffee to go vor der Arbeit bis zum Einkauf danach. In direkter Umgebung des Schwarzbach Quartiers finden sich diverse Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bistros sowie eine Apotheke. Mit dem geplanten Hotel direkt im Quartier und einer Autovermietung buchstäblich vor der Tür ist der Standort perfekt Unternehmen und ihre Bedürfnisse ausgerichtet. „Wir freuen uns, dass an einem Verkehrsknotenpunkt, der durch den Umweltverbund mit der Bahn, dem Bus und dem Rad gut erreichbar ist, neue Arbeitsplätze entstehen“, zeigt sich auch Ratingens Baudezernent Jochen Kral zufrieden.

Die neue Mitte - ein Platz für alle

Auch mit der Architektur setzt das entstehende Quartier Maßstäbe. Die sechs Baufelder gruppieren sich locker um eine grüne Achse und wird für alle Ratinger zugänglich sein. Das Zentrum des neuen Büroquartiers bildet ein weitläufiger Platz, der als Mittelpunkt des Standortes mit hoher Aufenthaltsqualität angelegt wird. „Eine Grüne Mitte bildet das kommunikative Rückgrat der gesamten Entwicklung. In diesem grünen Band ist eine zentrale Event-Fläche eingebettet. Diese kann als Marktplatz oder für Veranstaltungen der in Zukunft ansässigen Firmen dienen, die ‚Ratingen Plaza‘. Ziel ist eine attraktive Verknüpfung von Innen- und Außenraum und das Schaffen von Aufenthaltsqualität auch in den Abendstunden und am Wochenende“, sagt die verantwortliche HPP-Partnerin Claudia Roggenkämper. Das neue Quartier werde ein integraler Bestandteil Ratingens sein und auch denjenigen offenstehen, die keine Mieter sind. Das Ziel: eine nachhaltige Belebung des Standortes auch am Abend und an den Wochenenden. Der städtebauliche Grundriss schafft hierfür ideale Voraussetzungen. Er überwindet den Höhenunterschied zwischen der Balcke-Dürr-Allee und dem entstehenden Ernst-Dietrich-Platz und schafft auf diese Weise zwei Erdgeschosse, die durch gastronomische Nutzungen für Lebendigkeit im Viertel sorgen. Weiterer Pluspunkt im Sinne der Lebensqualität: der Ernst-Dietrich-Platz wird komplett von Autoverkehr freigehalten.

Flexibilität für alle Nutzer

Die Büros in den neu entstehenden Gebäuden des Quartiers lassen sich individuell an die Anforderungen ihrer zukünftigen Nutzer anpassen. Dank moderner Fassaden und Tragraster sind alle Flächen flexibel nutzbar und perfekt für verschiedenste Büro-Layouts geeignet – vom Open Space bis zum Zellenbüro. Die Möglichkeit, Gebäude mit Brücken zu verbinden, gibt Belegungsideen in neuer Größenordnung Raum. „Zusätzliche Flexibilität gewähren die variablen Geschosshöhen der Gebäude, denn sie ermöglichen die individuelle Ausstattung mit haustechnischen Systemen und machen die Büroflächen des Quartiers auch für Branchen interessant, die sehr spezielle Anforderungen an eine Immobilie stellen“, sagt JLL-Mann Becker weiter. Auch energetisch denkt man in die Zukunft: die Gebäude sollen nach dem Umweltsiegel LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) in Gold zertifiziert werden.

Visualisierung des Bürogebäudes an der Balcke-Dürr-Allee | Foto Credit: HPP Architekten

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