Dortmund denkt digital: Wie wir Städte zukunftssicher gestalten

Wie können Städte durch die Digitalisierung fit für die Zukunft gemacht werden? Welche Ansätze dabei die Stadt Dortmund wählt, war Thema des ersten Städte-Talks, zu dem Drees & Sommer vergangenen Abend, am 11. April in Dortmund geladen hatte. Bei der Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe diskutierten Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Stefan Heselschwerdt, Partner bei Drees & Sommer und verantwortlich für die Standorte in Nordrhein-Westfalen, vor und mit 25 interessierten Zuhörern.

Stadt und Bevölkerung denken gemeinsam digital

Über 1.000 Digital-Unternehmen und mehr als 14.000 Beschäftigte in der Branche: Dortmund ist bereits digitales Zentrum der Metropole Ruhr und Westfalens. Entscheidend dafür ist die Standortstärke, getrieben durch Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft. Mit ihrer Digitalisierungsstrategie treibt die Westfalenmetropole den Stadtumbau und die Modernisierung der Infrastruktur mit intelligenten Technologien bereits aktiv voran. „Unser Ziel ist es, unterschiedliche Ideen zur Digitalisierung aus der Stadtgesellschaft und Verwaltung zu vernetzen, um Dortmund zur zukunftssicheren Smart City zu entwickeln. In der Dortmunder Allianz Smart City sind zirka 140 Partner aktiv“, sagte Talk-Gast Oberbürgermeister Ullrich Sierau.

Dortmund auf dem Weg zur Smart City

Als ausgezeichnete „digitalste Stadt“ gibt es in Dortmund bereits viele Pilotprojekte wie beispielsweise intelligente Parkraumbewirtschaftung, technikunterstütztes Wohnen im Alter oder den Ausbau von Ladeinfrastruktur für Autos. Die Talkrunde und auch die Gäste waren sich einig: Auf dem Weg zur Smart City ist Dortmund schon gut aufgestellt, aber es gibt Potenzial noch effizienter, technologisch fortschrittlicher, nachhaltiger und sozialer zu werden. Zu diesen Aspekten der Smart City berät das internationale Projektmanagement- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer die Städte und Kommunen und begleitet verschiedene Projekte.

Die Smart City-Konzepte beinhalten beispielsweise intelligente Verkehrssteuerung, energiesparende Straßenbeleuchtungen, vernetzte und emissionsfreie Mobilitätsformen, den schonenden Umgang mit Ressourcen oder auch die Unterstützung von Senioren im Stadtalltag durch individuelle Navigation oder Touchscreens. Grundvoraussetzung dafür ist unter anderem der Breitband- und Glasfasernetzausbau im Stadtgebiet. Neben einem schnellen, zuverlässigen und leistungsfähigen Datennetz für autonomes Fahren, kurzen Wegen in Stadtquartieren, weniger Staus und einer besseren Luftqualität diskutierte die Talkrunde auch Sicherheitsfragen der Digitalisierung.

Neues Talk-Format bringt Experten zusammen

Die Gäste zeigten sich begeistert vom neuen Veranstaltungsformat, das mit der 44309 street art gallery einen außergewöhnlichen und inspirierenden Ort gewählt hatte. „Die Idee, den öffentlichen Diskurs zur Stadtentwicklung und Digitalisierung aktiv mitzugestalten und gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren, ist sehr gut angekommen und wir freuen uns schon auf die kommenden Talks in anderen Städten in Nordrhein-Westfalen“, so Stefan Heselschwerdt. Das innovative und informelle Talk-Format von Drees & Sommer schaltet sich in aktuelle Debatten der jeweiligen Städte ein. Ins Gespräch kommen Oberbürgermeister, Stadtplanungsdezernenten und andere Experten. Zusammen mit Alexandra Iwan, Moderatorin und Inhaberin der PR + Presseagentur textschwester Immobilienkommunikation, liefert der Städte-Talk so einen frischen Input zur Innovationskultur in Nordrhein-Westfalen.

Jochen Kurrle (Senior Projektpartner; Drees & Sommer), Alexandra Iwan (Inhaberin; PR + Presseagentur textschwester Immobilienkommunikation), Ullrich Sierau (Oberbürgermeister; Stadt Dortmund), Stefan Heselschwerdt (Partner; Drees & Sommer) diskutierten beim ersten Städte-Talk von Drees & Sommer zum Thema Digitalisierung und Stadtentwicklung in Dortmund.

Der erste Städte-Talk von Drees & Sommer in Dortmund | Fotocredit: Sarah Rauch

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