Düsseldorfs Immobilienszene diskutiert über Wohnhochhäuser

Am Vorabend zur Immobilienmesse Polis Convention fand der erste Immobilien-Salon Düsseldorf statt. Ein neues Format für die lokale Immobilienwirtschaft, das die Wirtschaftsförderung Düsseldorf gemeinsam mit der Agentur textschwester Immobilienkommunikation entwickelt hat – und das vom Fleck weg über 150 interessierte Gäste mobilisierte. Im Fokus des Events standen Hochhäuser und die Frage, welchen Weg Düsseldorf in Anbetracht des Flächennotstandes gehen möchte. „Wir hatten an ein kleines Format gedacht und waren überwältigt von dem Interesse. Wir mussten sogar in eine größere Location ausweichen“, sagt Miriam Beul, Inhaberin der Agentur textschwester Immobilienkommunikation und Moderatorin des Abends. Und Agenturpartnerin Alex Iwan ergänzt: „Mit guten Themen und dem richtigen Eventformat verbinden wir Menschen und Projekte. Davon haben alle was.“ Den Auftakt machte Ruth Orzessek-Kruppa, Leiterin des Stadtplanungsamtes, die ausführte, wie sich Düsseldorfs Hochhaus-Geschichte bis heute entwickelt hat und wie die Stadt weiteres Wachstum begleiten will. Sie kündigte die Gründung eines Hochhaus-Beirates an, der aus externen Experten zusammengesetzt sein wird und die Stadt bei künftigen Projekten beraten und begleiten soll. Ingo Kanehl, Geschäftsführender Gesellschafter von Astoc Architekten aus Köln zeigte auf, wie unterschiedlich die Städte mit dem Thema Höhe umgehen. Anhand von Beispielen erläuterte er, wie man in einem Prozess mit allen Stakeholdern mögliche Standorte identifizieren kann, die auf lang Sicht als Hochausadressen funktionieren. Mario Schüttauf, Portfolio Manager hausInvest von der CommerzReal AG, stellte mit dem One Forty West und dem Omniturm zwei hybride Hochhausprojekte vor, die Wohnen, Arbeit, Hotel und Freizeit miteinander verknüpfen und mit ihrem Nutzungsmix bislang einzigartig in Deutschland sind. „Wir haben aktuelle Themen und Branchentrends aufgegriffen und mit örtlichem Bezug diskutiert. Kurz, die Veranstaltung hat Impulse für den Wirtschaftsstandort Düsseldorf gesetzt und gleichzeitig die Akteure vor Ort vernetzt. An der Fortsetzung des Immobiliensalons im Herbst arbeiten wir schon", zeigt sich auch Theresa Winkels, kommissarische Amtsleiterin der Wirtschaftsförderung, zufrieden mit der Premiere.

Das Evenformat Immobilien Salon Düsseldorf in der Alten Kämmerei | Fotocredit: Melanie Zanin

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