Polestar fordert Modebranche auf, klimaneutrale Innovationen im Textilbereich und das Polestar 0 Projekt voranzutreiben

Die schwedische Elektroautomarke Polestar ist der Hauptpartner des Global Fashion Summit 2022 (Kopenhagen, 7.-8. Juni 2022), dem führenden internationalen Forum für Nachhaltigkeit der Modebranche. Das Gipfeltreffen bringt die Modeindustrie, politische Entscheidungsträgerinnen und -träger und Interessengruppen aus einer Reihe von Branchen zusammen. In Anbetracht der Dringlichkeit einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit lautet das diesjährige Leitthema „Alliances for a new era“.

Polestar nimmt als einzige Automobilmarke an der Veranstaltung teil, mit dem Ziel, neue Partnerinnen und Partner für das Polestar 0 Projekt zu finden. Mit diesem Projekt strebt der schwedische Hersteller für Premium Elektrofahrzeuge danach, bis 2030 ein wirklich klimaneutrales Auto zu entwickeln, ohne auf Kompensationsmaßnahmen angewiesen zu sein. Einer der Schlüssel, um dies zu erreichen, sind Innovationen im Textilbereich – ein Gebiet, in dem die Modeindustrie nach Meinung von Polestar eine Vorreiterrolle einnimmt. Nach dem öffentlichen Aufruf zur Zusammenarbeit beim Polestar 0 Projekt Anfang des Jahres sucht die schwedische Automarke im Rahmen von Panels und strategischen Netzwerken auf dem Gipfel nun nach potenziellen neuen Partnerinnen und Partnern in der Textilindustrie.

„Das größte Hindernis für nachhaltige Innovationen ist unser eigener Mangel an Vorstellungskraft. Wir müssen alles überdenken, um einen echten Wandel herbeizuführen. Dies beginnt mit der Zusammenarbeit innerhalb unserer Branche und darüber hinaus“, so Fredrika Klarén, Head of Sustainability bei Polestar. „Insbesondere Textilien und weiche Innenraummaterialien bleiben eine große Herausforderung bei unserem Streben nach Klimaneutralität.“

Die Modebranche und der Transportsektor sind zusammen für einen großen Teil der weltweiten Emissionen verantwortlich. Das Potenzial für eine Reduktion ist immens, und noch größer, wenn es durch Zusammenarbeit unterstützt wird.1, 2

Fredrika Klarén ergänzt: „Die Mode- und die Automobilbranche sind zwei große Verursacher von CO2e-Emissionen. Beide Branchen haben viele komplexe Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit zu bewältigen, die mit Ressourcennutzung, Menschenrechten und Transparenz zusammenhängen. Wir befinden uns jetzt im ‚Klimajahrzehnt‘ und ein voneinander unabhängiges Vorgehen wird uns nicht weiterbringen.“

Federica Marchionni, CEO der Global Fashion Agenda erklärt: „Polestar als Hauptpartner für den Gipfel zu gewinnen, ist die Quintessenz dessen, was wir mit unserem neuen und erweiterten branchenübergreifenden Ansatz erreichen wollten. Polestar ist mit seinen kühnen, kurzfristigen Zielen in Bezug auf Nachhaltigkeit führend in der Automobilindustrie. Der Ansatz von Polestar, insbesondere radikalen Veränderungen den Vorzug vor schrittweisen Verbesserungen zu geben, ist auch für die Modebranche eine Inspiration. Für diejenigen, die mit nachhaltigen Materialien und Textilien arbeiten, stellt das Offerieren einer Zusammenarbeit eine großartige Gelegenheit dar und ist ein guter Business Case, um Innovationen in einem neuen Bereich zu erforschen und anzuwenden.”

1The impact of textile production and waste on the environment (infographic) | News | European Parliament (europa.eu)

2Transport – Topics - IEA

 

Fredrika Klarén, Head of Sustainability Polestar © Polestar

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