Summer Pop-up Gallery meets Renzo Pianos FLOAT

In dem vom renommierten Architekturbüro Renzo Piano Building Workshop entworfenen
Bürogebäude FLOAT im Medienhafen eröffnet zum ersten Mal eine Summer Pop-up Gallery direkt
neben der Straßenbahnlinie 707: Gemeinsam mit dem namhaften Düsseldorfer Kunstverein 701 e.V.
werden ab dem 9. August auf rund 450 m² Werke von Gregor Russ und Ruben Benjamin Smulczynski
gezeigt. Im Fokus der Ausstellung steht dabei das Thema „Neue Mobilität“, inszeniert als
zeitgenössische Kunst im modernen Raum. Das Besondere: Die Pop-up Gallery ist von außen rund um
die Uhr zu betrachten und greift damit das Thema der Ausstellung auf, da sich direkt vor dem Gebäude
die Haltestelle der Linie 707 befindet.

In Zusammenarbeit mit dem 2005 gegründeten Kunstverein 701 e.V. organisiert der
Immobilienkonzern IMMOFINANZ diese temporäre Pop-up Gallery im erst kürzlich fertiggestellten
Prestigeobjekt im Medienhafen. Die Büroflächen des Gebäudes sind vollständig an Uniper vermietet.
Im Erdgeschoss findet man, neben der Uniper eigenen Kantine, auch ein öffentliches Café. Im Herbst
wird ein Restaurant dort seine Eröffnung feiern. Einige wenige Flächen sind in dem besonderen
Gebäude noch verfügbar.
Da 701 e.V. nicht über eigene Ausstellungsflächen verfügt, nutzt der Verein temporäre Räume. So
entstehen außergewöhnliche Fusionen und Kunstorte – wie aktuell im von Renzo Piano Building
Workshop gestalteten FLOAT.

„Wer an Düsseldorf denkt, verbindet das automatisch mit Kunst und Architektur, allein schon wegen
der weltweit renommierten Kunstakademie und dem Medienhafen, der sich immer mehr zum
„Architekturhafen“ entwickelt. Mobilität passt genau zu diesem Ort und wurde daher als
Ausstellungsthema gewählt”, so Christian Traunfellner, Head of Asset Management Office der
IMMOFINANZ. „Es freut uns sehr, dass FLOAT Gastgeber für diese außergewöhnliche urbane
Ausstellung mit zwei sehr unterschiedlichen Künstlern sein darf. Renzo Pianos Architektursprache mit
z.B. 5,20 m hohen Decken verschmilzt mit den Kunstwerken auf einzigartige Weise.“

„Die Inszenierung der z.T. skulpturalen Werke im Rohbau ist ungewöhnlich und bricht mit der
musealen Präsentation von Kunstwerken. Die Auswahl von Künstlern und Werken passt zu der Idee,
das Thema „Neue Mobilität“ künstlerisch auf unterschiedliche Art und Weise in einem unfertigen
Raum zu lösen. In der Pop-Up Gallery im FLOAT treffen Urbanität und Architektur auf Kunst. Das
Gebäudeensemble sprüht vor Energie und Kreativität, und die Dimensionen sind beeindruckend“, so
Dr. Astrid Legge, Vorstandsmitglied von 701 e.V. Mit der Kooperation bekommen die Menschen, die
im Medienhafen arbeiten, einen „Kunstgenuss to go“.

Renzo Piano und die Eisschollen von Düsseldorf

FLOAT ist ein aus sechs Gebäudeteilen bestehendes Ensemble: Die einzelnen Baukörper verfügen über
polygonale Grundrisse und sind über ein im Süden angeordnetes Verbindungsbauwerk, die Passerelle,
miteinander verbunden. Der Name FLOAT spiegelt das Architekturkonzept von Renzo Piano Building
Workshop wider, der für die einzelnen Gebäude und deren Zusammenspiel Eisschollen vor Augen
hatte. Das langgezogene Gebäude überzeugt jedoch nicht nur mit seiner Architektur, sondern
beeindruckt auch mit den Maßen: Es erstreckt sich auf einem 10.000 m² großen Grundstück und bietet
eine Mietfläche von rund 30.000 m². Die gesamte Bürofläche des Gebäudes hat das internationale
Energieunternehmen Uniper SE langfristig angemietet.
Gezeigt werden ausgewählte Werke von Gregor Russ und Ruben Benjamin Smulczynski. Gregor Russ
studierte in Karlsruhe, lebt und arbeitet heute in Düsseldorf und ist Mitbegründer des
Ausstellungsforums Parkhaus in Düsseldorf. Er spielt in seinen Werken mit Doppeldeutigkeiten und
arbeitet mit unterschiedlichen Materialien. Ruben Benjamin Smulczynski ist Absolvent der
Kunstakademie Düsseldorf. Er lebt und arbeitet ebenfalls in Düsseldorf und Ravenna. In seinen Werken
spielen Textilien eine Schlüsselrolle.
701 e.V. ist eine gemeinnützige Initiative Düsseldorfer Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur,
Wirtschaft und Politik. Sie versteht sich als Bindeglied zwischen Wirtschaft und Kunst und verfolgt das
Ziel, kreative Netzwerke zu knüpfen und somit nachhaltig das kreative Image der Stadt zu stärken und
zu fördern. Diesmal an der Straßenbahnlinie 707.

Die beiden Künstler Ruben Smulcynski und Gregor Russ in der Summer Pop-up Gallery im Float | Fotocredit: Andreas Endermann

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